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Energie

Highlights

  • Energieverkauf an Endkunden über Vorjahresniveau
  • Höherer Fremdenergiebezug aufgrund des häufigeren Einsatzes der thermischen Kraftwerke zur Netzstabilisierung
  • EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern unter Vorjahreswerten
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Kennzahlen – Energie 2016/17
1.–3. Quartal
2015/16
1.– 3. Quartal
+/–
absolut % 
2016/17
3. Quartal
2015/16
3. Quartal
+/-
%
Energiewirtschaftliche KennzahlenGWh     
Energieverkauf an Endkunden      
Strom 4.9984.956410,81.4491.4490,0*)
Erdgas 5.3104.82448610,17246964,0
Wärme 1.7761.6231539,43613474,2

Finanzkennzahlen
Mio. EUR
Außenumsatz 430,4374,555,914,989,970,328,0
Innenumsatz 6,410,6–4,2–39,82,24,4–50,4
Gesamtumsatz 436,8385,151,713,492,174,723,4
Operativer Aufwand –422,0–361,9–60,1–16,6–103,8–85,0–22,2
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter 80,068,811,216,313,62,5
EBITDA 94,892,02,83,11,9–7,8
Abschreibungen inkl. Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen –18,4–13,0–5,4–41,4–9,0–4,3
Operatives Ergebnis (EBIT) 76,479,0–2,6–3,3–7,1–12,141,6
Finanzergebnis –2,1–2,70,520,4–0,7–1,031,9
Ergebnis vor Ertragsteuern 74,376,3–2,0–2,7–7,7–13,140,9
Gesamtvermögen 672,5550,1122,422,3672,5550,122,3
Gesamtschulden 572,0449,2122,927,4572,0449,227,4
Investitionen1) 7,69,4–1,9–19,71,72,9–38,9

Der Energieverkauf an Endkunden konnte in den ersten drei Quartalen 2016/17 infolge der kalten Wintertemperaturen durchwegs gesteigert werden. Während der Stromabsatz mit 4.998 GWh um 41 GWh bzw. 0,8 % leicht über dem Vergleichswert des Vorjahres lag, nahmen der Erdgas- und der Wärmeabsatz im Vergleich zum Vorjahr um 486 GWh bzw. 10,1 % auf 5.310 GWh und um 153 GWh bzw. 9,4 % auf 1.776 GWh zu.

Die Umsatzerlöse des Segments betrugen in der Berichtsperiode 436,8 Mio. Euro und erhöhten sich damit um 51,7 Mio. Euro bzw. 13,4 %. Diese Entwicklung ist vor allem auf einen Anstieg der Erlöse aus der Vermarktung des in den thermischen Kraftwerken erzeugten Stroms, aus den Erdgashandelsaktivitäten und aus dem Wärmeverkauf zurückzuführen. Gegenläufig wirkten hingegen Effekte aus der stichtagsbedingten Bewertung von Absicherungsgeschäften.

Der operative Aufwand lag mit 422,0 Mio. Euro ebenfalls um 60,1 Mio. Euro bzw. 16,6 % über dem Vergleichswert der Vorjahresperiode. Ausschlaggebend dafür waren eine Zunahme im Fremdenergiebezug infolge des häufigeren Einsatzes der thermischen Kraftwerke zur Netzstabilisierung sowie eine Ausweitung des Gashandelsgeschäfts. Aufwandsmindernd wirkte hingegen – neben der Stichtagsbewertung von Absicherungsgeschäften – die Aufrollung der konzerninternen Leistungsverrechnung, die infolge des Schiedsspruchs zum Kraftwerksprojekt Walsum 10 erforderlich wurde.

Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter nahm in den ersten drei Quartalen 2016/17 um 11,2 Mio. Euro bzw. 16,3 % auf 80,0 Mio. Euro zu. Per Saldo ergab sich daraus ein EBITDA von 94,8 Mio. Euro, das um 2,8 Mio. Euro bzw. 3,1 % über jenem des Vorjahres lag.

Die Abschreibungen einschließlich der Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen nahmen um 5,4 Mio. Euro bzw. 41,4 % auf 18,4 Mio. Euro zu. Zurückzuführen ist dieser Anstieg vor allem auf eine Wertminderung im Wärmebereich. In Summe reduzierte sich das EBIT dadurch im Jahresvergleich um 2,6 Mio. Euro bzw. 3,3 % auf 76,4 Mio. Euro.

Das Finanzergebnis des Segments verbesserte sich hingegen leicht auf –2,1 Mio. Euro nach –2,7 Mio. Euro im Vorjahr. Damit ergibt sich für die Berichtsperiode ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 74,3 Mio. Euro (Vorjahr: 76,3 Mio. Euro).

Das Investitionsvolumen lag mit 7,6 Mio. Euro um 1,9 Mio. Euro bzw. 19,7 % unter jenem des Vorjahres. Es entfiel ausschließlich auf den Anlagen- und Netzausbau im Wärmebereich.

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