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Erzeugung

Highlights

  • Stromproduktion aus erneuerbarer und thermischer Energie über Vorjahresniveau
  • Bereitstellung von Regelenergie und Reservekapazitäten für den österreichischen und den süddeutschen Raum
  • EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern unter Vorjahresniveau
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Kennzahlen – Erzeugung2016/17 1.–3. Quartal2015/16 1.–3. Quartal
+/–
absolut % 
2016/17 3. Quartal2015/16 3. Quartal+/-
%
Energiewirtschaftliche KennzahlenGWh   
Stromerzeugung 4.3384.0562827,06541.114–41,3
davon erneuerbare Energie 1.2861.220665,4446451–1,1
davon Wärmekraftwerke 3.0532.8362167,6208663–68,7

Finanzkennzahlen
Mio. EUR
Außenumsatz 45,535,310,228,916,110,948,1
Innenumsatz 144,4135,88,56,330,140,3–25,3
Gesamtumsatz 189,8171,118,711,046,251,1–9,7
Operativer Aufwand –93,0–79,6–13,5–16,9–26,6–28,56,8
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter –12,4–3,2–9,2–12,31,0
EBITDA 84,488,4–4,0–4,57,323,6–69,1
Abschreibungen inkl. Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen –92,8–41,7–51,2–37,9–14,4
Operatives Ergebnis (EBIT) –8,446,7–55,1–30,69,1
Finanzergebnis –6,4–15,28,958,1–4,2–3,6–17,0
Ergebnis vor Ertragsteuern –14,831,5–46,3–34,85,6
Gesamtvermögen 919,61.146,7–227,1–19,8919,61.146,7–19,8
Gesamtschulden 676,1865,2–189,1–21,9676,1865,2–21,9
Investitionen1) 14,726,6–11,8–44,63,411,9–71,7

In den ersten drei Quartalen 2016/17 lag die Stromerzeugung des Segments mit 4.338 GWh um 282 GWh bzw. 7,0 % über Vorjahresniveau. Die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie stieg dabei trotz des geringeren Wasserdargebots um 66 GWh bzw. 5,4 % auf 1.286 GWh. Diese Entwicklung ist primär auf das im Vergleich zur Vorjahresperiode höhere Winddargebot sowie die Inbetriebnahme des Windparks Paasdorf-Lanzendorf im Sommer 2016 zurückzuführen. Die Wärmekraftwerke der EVN wurden in den ersten drei Quartalen 2016/17 vermehrt zur Netzstabilisierung in Österreich und Deutschland eingesetzt. Trotz geringerer Produktionsmengen aus dem Kraftwerk Walsum 10 lag die thermische Erzeugung mit 3.053 GWh um 216 GWh bzw. 7,6 % über dem Wert des Vorjahres.

Auf Konzernebene konnten in der Berichtsperiode 34,3 % (Vorjahr: 32,7 %) des abgesetzten Stroms durch eigene Produktion abgedeckt werden. Der Anteil der erneuerbaren Energie an der gesamten Stromproduktion der EVN Gruppe lag in den ersten drei Quartalen 2016/17 bei 31,9 % (Vorjahr: 32,8 %).

Die Umsatzerlöse des Segments haben sich in der Berichtsperiode um 18,7 Mio. Euro bzw. 11,0 % auf 189,8 Mio. Euro erhöht. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die im Vergleich zur Vorjahresperiode höheren Erlöse aus der Bereitstellung von Regelenergie und Reservekapazitäten zur Netzstabilisierung für den österreichischen und den süddeutschen Raum. Zudem wirkte sich der in der Berichtsperiode erstmals ganzjährige Betrieb des neuen Windparks Paasdorf-Lanzendorf positiv auf die Umsatzerlöse aus.

Hauptsächlich bedingt durch höhere Primärenergiekosten sowie Aufwendungen für Kraftwerksrevisionen erhöhte sich der operative Aufwand um 13,5 Mio. Euro bzw. 16,9 % auf 93,0 Mio. Euro.

Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter betrug –12,4 Mio. Euro (Vorjahr: –3,2 Mio. Euro). Maßgeblich verantwortlich für diesen Rückgang war eine Wertminderung der Beteiligung an der Verbund Innkraftwerke GmbH.

Per Saldo reduzierte sich das EBITDA damit im Jahresvergleich um 4,0 Mio. Euro bzw. 4,5 % auf 84,4 Mio. Euro. Die Abschreibungen inkl. der Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen nahmen hingegen um 51,2 Mio. Euro auf 92,8 Mio. Euro zu, die Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen beliefen sich auf 55,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro). Sie beruhen vor allem auf Wertminderungen auf das geplante bulgarische Wasserkraftwerk Gorna Arda (wie bereits im ersten Quartal 2016/17 berichtet), auf Strombezugsrechte sowie auf erneuerbare und thermische Erzeugungsanlagen. Das EBIT des Segments sank dadurch um 55,1 Mio. Euro auf –8,4 Mio. Euro.

Eine Verbesserung um 8,9 Mio. Euro bzw. 58,1 % auf –6,4 Mio. Euro zeigte infolge positiver Einmaleffekte im Zinsergebnis im Berichtszeitraum das Finanzergebnis. Damit lag das Ergebnis vor Ertragsteuern mit –14,8 Mio. Euro in Summe um 46,3 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau.

Das Investitionsvolumen des Segments blieb in den ersten drei Quartalen 2016/17 mit 14,7 Mio. Euro um 11,8 Mio. Euro bzw. 44,6 % unter dem Vorjahreswert, der stark durch die Fertigstellung des Windparks Paasdorf-Lanzendorf geprägt gewesen war.

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