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Geldflussrechnung

Der Cash Flow aus dem Ergebnis der EVN erhöhte sich im Berichtszeitraum um 57,9 Mio. Euro bzw. 12,8 % auf 508,4 Mio. Euro. Dies resultierte primär aus der Verbesserung des Ergebnisses vor Ertragsteuern sowie aus der Berücksichtigung höherer unbarer Ergebniskomponenten. Die im Cash Flow aus dem operativen Bereich verzeichneten Veränderungen waren vor allem auf die Reduktion von Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Schiedsspruch für das Kraftwerksprojekt Walsum 10 zurückzuführen. In Summe lag der Cash Flow aus dem operativen Bereich mit 380,6 Mio. Euro um 17,7 Mio. Euro bzw. 4,4 % unter dem Vorjahreswert.

Struktur der Investitionen
1.– 3. Quartal

Im Cash Flow aus dem Investitionsbereich wirkte sich der Schiedsspruch für das Kraftwerksprojekt Walsum 10 hingegen positiv aus und kompensierte den Effekt im Cash Flow aus dem operativen Bereich. Im Vergleich zum Vorjahr fiel zudem der Verkauf von langfristigen Wertpapieren ins Gewicht, der aufgrund einer – stichtagsbedingt – vorübergehend geänderten Zusammensetzung der Veranlagungen im R 138-Fonds erfolgte. Einen gegenläufigen Effekt hatte hingegen die im Juni 2017 erfolgte Übertragung der bislang von der WEEV Beteiligungs GmbH gehaltenen Verbund-Aktien an die EVN AG. In Summe belief sich der Cash Flow aus dem Investitionsbereich damit im Berichtszeitraum auf 47,7 Mio. Euro (Vorjahr: –162,0 Mio. Euro).

Der Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich betrug im Berichtszeitraum –362,1 Mio. Euro (Vorjahr: –215,2 Mio. Euro). In diesem Betrag sind die Dividendenzahlungen für das Geschäftsjahr 2015/16 an die Aktionäre der EVN AG und an Minderheitengesellschafter sowie planmäßige Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten – inklusive der im Juni 2017 planmäßig erfolgten Rückzahlung einer Anleihe (Nominale 150,0 Mio. Euro) – berücksichtigt.

In Summe ergab sich in den ersten neun Monaten 2016/17 ein Cash Flow von 66,1 Mio. Euro, die liquiden Mittel beliefen sich per 30. Juni 2017 auf 289,9 Mio. Euro. Zusätzlich standen der EVN Gruppe vertraglich zugesagte, nicht gezogene Kreditlinien im Ausmaß von rund 487,0 Mio. Euro zur Absicherung eines etwaigen kurzfristigen Finanzierungsbedarfs zur Verfügung.

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